Finale der Berliner Hallenmeisterschaft
Mit konstanten guten Leistungen aus den letzten Wochen (zwei Turniersiege) fieberten wir dem Finaltag entgegen. Voller Selbstbewustsein hielten wir das Erreichen des Halbfinales für möglich. Eine Woche lang rannte ich aus reinem Aberglauben wie ein Weihnachtsmann durch die Gegend. Wer rasiert, verliert. Fünf Minuten lang schien es so, als ob es sich auch gelohnt hätte. Der Beginn der Partie gegen den 1. FC Lübars begann mit schnellen Kombinationen und dem verdienten 1:0 durch Seto. Doch damit war die Euphorie wie weggeblasen. Durch individuelle Fehler im Aufbauspiel verloren wir diese erste Partie mit 1:2. Dieses setzte sich in der Partie gegen Union Berlin fort. Deutlich und verdient ging das Spiel mit 0:3 aus. Damit war das große Ziel erledigt. So ganz kampflos wollten die Mädels das Turnier nun doch nicht verlassen. Im letzten Gruppenspiel gegen Berolina Mitte wurde nun füreinander gekämpft. Ohne sehenswerte Höhepunkte holten wir uns wenigstens einen verdienten Punkt. Schade, das ausgerechnet heute ein Knick in der Konstanz der Leistungen eintrat. Ein Lob geht an das Geburtstagskind Flo, die endlich zu Recht selbstbewusst ohne Selbstzweifel das Turnier bestritt. Genauso positiv möchte ich Sunna und Birta erwähnen, die trotz kleiner und großer Blessuren und mit wenig Einsatzzeiten ihr Bestes gaben und den Kopf nicht hängen ließen, wie auch Marie die fehlerfrei im Tor stand und bei den Gegentoren machtlos war. Alle anderen Mädchen sei gesagt, dass man nicht immer an der oberen Leistungsgrenze spielen kann. Es gibt auch mal schwächere Tage, deren Erscheinen ihr Euch nicht aussuchen könnt. Ich hoffe, Ihr habt trotz der kleinen Enttäuschung die Stimmung des Finales genossen. Es wird nicht der letzte Höhepunkt gewesen sein.
Verdienter, wenn auch letztlich glücklicher Sieger des Finales wurde der 1. FC Union Berlin vor Borsigwalde. Den dritten Platz belegten die Mädels von Stern 1900. Dazu von dieser Stelle einen ganz herzlichen Glückwunsch.
Es spielten: Amanda, Anna, Birta, Chaima, Fabi, Flo, Marie, Oli, Seto (1) und Sunna
Teilnehmende Mannschaften:
SC Borsigwalde, Union 06, B.S.V. Grün-Weiss-Neukölln, FC Stern 1900, 1.FC Union Berlin, SV Berolina Mitte, 1.FC Lübars und Tennis Borussia Berlin
Bilder zum Pokalfinale gibt es hier.