Berolina Mitte - Tennis Borussia 3:0 (0:0)
Das „Losglück“ war nicht mit uns. Mit Berolina Mitte trafen wir auf einen Gegner, der in der höheren Verbandsliga als Tabellendritter bisher nur gegen Spitzenreiter Grün Weiss Neukölln und den Tabellenzweiten 1. FC Union Berlin Punkte abgab. Alle weiteren Spiele wurden, meist zweistellig, gewonnen.
Als Außenseiter war es jedoch trotzdem unser Ziel, die nächste Runde zu erreichen. Und das hätte klappen können. In der ersten Halbzeit hatten wir nicht nur mehr Spielanteile, wir hatten auch die besseren Torchancen. Zweimal wurde die Torhüterin ausgespielt, doch der Ball konnte nicht mehr ins leere Tor geschoben werden. Eine dritte Großchance war schon schwerer zu verwandeln, wäre aber mit einem Kopfball möglich gewesen. So endete die erste Halbzeit unglücklich für uns mit 0:0.
In der zweiten Halbzeit wandelte sich das Bild. Berolina übernahm das Spiel und Mitte der zweiten Halbzeit landete ein „Sonntagsschuss“ unserer Gegner genau im Dreiangel. 0:1. Ein paar Minuten später fiel das 0:2, weil wir uns auch kräftemäßig nicht mehr aus der eigenen Hälfte befreien konnten. Damit war die Partie entschieden. Das 3:0 war nicht mehr von Bedeutung.
Für die erste Halbzeit ein Riesenkompliment an alle Mädchen, insbesondere an die Defensive mit Marie, Anna, Flo und Sunna. Das war oberes Verbandsliganiveau. Bis auf die Chancenverwertung war das toller Fußball. Auch Birta bot auf allen eingesetzten Positionen eine sehr konzentrierte Leistung. Erste D-Mädchenluft konnten auch Shirley und Laura schnuppern, die zum Schluss noch zu ihrem Einsatz kamen.
Auch wenn wir phasenweise ein tolles Spiel lieferten war am Ende die Enttäuschung über unser Pokalaus bei den Mädchen groß. Das Lob vom gegnerischen Trainer, TeBe hätte mit den D-Mädchen ein Klasseteam, war nur ein kleiner Trost.
Es spielten: Anna, Birta, Chaima, Fabi, Flo, Laura, Marie, Oli, Seto, Shirley und Sunna.
Bilder zum Spiel gibt es hier.
Spielbericht von Berolina Mitte:
In der 1. Halbzeit taten sich die Bero.-Mädchen gegen die stark spielenden Mädchen von TeBe schwer. TeBe zeigte sich als ebenbürtiger Gegner. Hätten die Mädchen von
TeBe ihre beiden Großchancen genutzt, hätte das Spiel vielleicht einen anderen Verlauf genommen. In der 2. Halbzeit spielten unsere Mädchen deutlich stärker und setzten die Mädchen von TeBe stark
unter Druck. Die Passkombinationen liefen wesentlich besser als in der 1. Hälfte aus diesem Grund vielen auch endlich die heiß ersehnten Tore. Fazit: 1. Halbzeit ging an TeBe und die zweite an
unsere Bero.-Mädchen. Die Zuschauer sahen ein packendes Pokalspiel, indem auf Grund der starken zweiten Halbzeit, unserer Mädchen weiter im Pokal sind.
Manuel Müller, Trainer D/C-Mädchen